persönlicher Jahresrückblick 2015

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Es ist ein Tag vor Heiligabend und das Jahr 2015 nähert sich dem Ende entgegen.
Es wird höchste zeit für diesen hier: Mein persönlicher Jahresrückblick 2015…
Was hat sich dieses Jahr bei mir und meinem Umfeld getan?
Eine gute Frage, denn dieses Jahr war voll mit vielen Geschehnissen.Ich trenne mal in zwei Kategorien, den „guten“ und den „nicht so guten“…


Hier meine „guten“ Erlebnisse im Jahr 2015:

  • Das Jahr begann mit einem sicheren Arbeitsplatz, den ich im Vorjahr, Anfang Juli 2014 begonnen habe.
    Gerade in der heutigen Zeit, ist ein „sicherer“ Arbeitsplatz oder zumindest ein unbefristetes Arbeitsverhältnis wie ein Sechser im Lotto anzusehen und bei weitem, auch bei einer guten fachlichen Qualifikation, nicht immer garantiert. Um so mehr hat es mich beruhigt, dass ich diesbezüglich nach dem Auf- und Ab in der Vergangenheit, jetzt endlich diesen Stand erreicht habe und die Arbeit mir auch Spaß und Freude macht. Dies ist für mich sehr wichtig gewesen
  • Dadurch das meine Verlobte Tanja und ich sehr sparsam leben und durch mein Einkommen, haben wir so einige Reisen in meine Hamburger Heimat und anderen Orten machen können. Auch wenn diese immer nur für die Dauer von ein paar Tagen war, ist der Urlaubs-Effekt doch dagewesen und es war auch wichtig meine Familie, meine Mutter, meine Schwester und meinen Neffen zu treffen und sich auszutauschen. Die eigene Familie geht über alles und bedarf auch einer gewissen Pflege und gegenseitige Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Diese kurzen Begegnungen sind meiner Ansicht nach mehr wert, als sich jeden Tag zu sehen und dadurch der Gefahr aus den Weg zu gehen, sich doch auf die Nerven zu gehen.
  • Nachdem Tanja und ich nun schon seit dem 30.05.2014 Verlobt sind, haben wir es dieses Jahr doch endlich geschafft uns auf einem Hochzeitstermin zu einigen und diesen auch schon ein Jahr vorher reserviert: Donnerstag, den 16.06.2016 im Rathaus Hamburg-Altona. Zufälliger Weise ist das auch mein Geburtstag! (Psssst: Kann ich unseren Hochzeitstag zumindest nicht vergessen…) Das Aufgebot haben wir am 16.12.2015 hier in Duisburger Standesamt gestellt und alle Formalitäten hier erledigt. Die Unterlagen werden zum Standesamt nach Hamburg-Altona geschickt und alle Dokumente werden dann am Hochzeitstermin vor Ort bereitlegen. Die Hochzeit selbst werden wir nur im engsten Familienkreis abhalten, ganz ohne großes Getue oder Unmengen von Geld zu verschwenden, das wir eh nicht haben. Darum im Anschluss ein paar Fotos machen und dann gemeinsam in einen kleinen Restaurant etwas essen und das war es dann auch schon. Vollkommen ausreichend!!!
  • Das zweite große Ereignis habe ich am 14 September mit Tanja beim Frauenarzt erlebt, als ich erfahren habe, dass ich wieder PAPA werde. Geplant haben wir es bereits Mitte des Jahres, gerade auch mit der Gewissheit, das ich zumindest beruflich relativ sicher im Sattel sitze und bei Tanja ja auch die „biologische Uhr“ läuft und es jetzt einfach mal Zeit wird. Das es so schnell geklappt hat, hat uns beide überrascht…
  • Diese erste Erkenntnis war der von uns beiden sehnlichst erfüllte Wunsch. Am darauffolgenden Frauenarzt-Termin am 28 September haben wir dann das Geschenk erhalten und waren beide sehr angenehm überrascht, denn der Arzt offerierte uns, dass wir Zwillinge bekommen würden!!! Welch eine Erkenntnis und was ein Geschenk… Als wir unter anderem aus Gründen der Entfernung zum nächsten Termin den Frauenarzt gewechselt haben, erfuhren wir dort in den folgenden Terminen, das es sogar eineiige Zwillinge sein und es zwei Jungen werden. Darüber hinaus besitzt der neue Frauenarzt ein sehr modernes 4-Dimensionales Ultraschallgerät, mit dem unglaublich-realistische Aufnahmen zu machen sind. Ich habe bis jetzt das Glück gehabt bei jedem Termin dabei sein zu dürfen und das junge Leben dort auf den Monitor in dieser Detailtreue und realistischen Darstellung sehen zu können ist schon ein ganz besonderes Erlebnis. Wir freuen uns beide sehr, dass wir den Arzt gewechselt haben, denn wir können unseren Kindern später diese ersten Bilder zeigen, die fast schon aussehen wie ein Passfoto und auf einem Bild sogar kuschelnder Weise.
  • Wir fühlen uns hier gut aufgehoben und wissen auch schon wo die Entbindung im April oder spätestens Mai kommenden Jahres stattfinden wird. Dazu werden wir Anfang nächsten Jahres das Angebot einer Kreissaalführung in Anspruch nehmen und uns umfassend informieren, gerade auch in Hinblick darauf, dass es eben doch eine Hochrisikoschwangerschaft ist. Wir haben jedoch unserer Ansicht nach die beste Unterstützung und bis zum heutigen Zeitpunkt der 20. Woche läuft alles so wie es sein sollte und das ist für uns beide das beste Weihnachtsgeschenk!!!

Hier meine „nicht so guten“ Erlebnisse im Jahr 2015:

  • Leider wurde ich von meinem letzten Arbeitgeber, nach meiner Rückkehr unseres 14-tägigen Urlaubs, Ende August zum 30 September unter Anrechnung des noch ausstehenden Urlaubs ohne vorhergehender Ankündigung aus betrieblichen Gründen gekündigt. Auch wenn ich nicht das Recht habe von meinem ehemaligen Arbeitgeber sein Handeln erklären zu müssen, finde ich es von ihm menschlich gesehen nicht korrekt mich im Wissen in den Urlaub fahren zu lassen, das ich bei meiner Rückkehr dann gekündigt werde, ohne jegliches vorhergehendes Gespräch. Dies hat mich doch emotional sehr aus der Bahn geworfen und mich sehr enttäuscht.
  • In dieser schwierigen Zeit war zuallererst Tanja sowie meine Mutter und meine Schwester und auch Tanjas Eltern eine große Hilfe und haben mir gut zugesprochen und mich auch unterstützt. Ich habe mich von allen Personen distanziert die mir nicht gut tun und werde dieses auch in Zukunft weiter tun, denn in meinem „innerern Kreis“ wünsche ich mir Menschen, die zu mir halten und zu den ich auch jederzeit halte. Dieses gegenseitige und unaufdringliche „Für-einander-da-sein“ ist für mich der einzige Grund jemanden zu meinem  Freundeskreis zählen zu dürfen.
  • Nach vielen Bewerbungen und leider auch vielen Absagen, habe ich es geschafft bei einem Arbeitgeber in meiner Nähe ein Probearbeiten von 2 Wochen zu erlangen, zur Klärung meiner Eignung für die recht anspruchsvolle Arbeitsstelle. Die Zeit hat mir gut gefallen und mit den Kollegen und den Chefs kam ich gut zurecht, was wie ich denke auch auf Gegenseitigkeit beruhte. Leider ist die Wahl dann auf jemand anderen gefallen, der schon jahrzehntelang als Servicetechniker im Beruf ist, jedoch bleiben wir in Verbindung, falls sich etwas ändern sollte. Bei mir kommt leider auch erschwerend dazu, dass ich im kommenden Jahr, direkt nach der Geburt unserer Kinder, 2 Monate Elternzeit nehmen möchte und dies nicht von jedem Arbeitgeber in Einklang zu bringen ist. Jedoch ist es für mich sehr wichtig für meine Kinder da zu sein und auch Tanja zu unterstützen und zu entlasten, denn das war die Voraussetzung als wir weitere Kinder planten. Da es jetzt sogar Zwillinge geworden sind, macht dies noch um so wichtiger, sich gegenseitig zu unterstützen. Ich muss einen Weg finden das berufliche und die Familie miteinander zu vereinen und dabei meine Grenzen einzuhalten, ich bin sehr zuversichtlich, dass mir dies gelingen wird.

Das waren meine Erlebnisse dieses Jahr und ich finde es ist eine ganze Menge gewesen, was da passiert ist.
Ich freue mich auf das kommende Jahr und hoffe, dass ich beruflich ganz schnell wieder Fuß fasse, damit ich als Zwillings-PAPA meine Familie gut selber versorgen kann. Ganz wichtig für mich ist auch die Balance zwischen Arbeit und Freizeit (welche auch die Zeit für die Familie beinhaltet), um mich eben nicht wieder zu überarbeiten und gesundheitliche Schäden zu erleiden. Hierauf werde ich im kommenden Jahr ein sehr großes Augenmerk haben.
Meine Gedanken sind auch bei meinem erstgeborenen Sohn in der Ferne, der kommendes Jahr 6 Jahre wird.
Ich freue mich auf unseren Nachwuchs und die Herausforderungen die damit zu nehmen sind. Im Vergleich was Tanja und ich schon in der Vergangenheit gemeinsam alles geschafft haben, wird dieses uns ganz bestimmt nicht aus der Bahn werfen. Ich sehe dem Ganzen ernst, wachsam aber relativ entspannt entgegen, denn ich habe jemandem an meiner Seite, den ich uneingeschränkt vertrauen kann und dies beruht auf Gegenseitigkeit.
Genau DAS ist eben selten in unserer von Macht und Selbstverliebten, sowie egoistischen selbstgerechten zusammenhaltslosen und vor allen ignoranten Gesellschaft ein ganz rares Gut und sollte wie ein sehr seltenes und wertvolles Geschenk betrachtet werden.
Ich wünsche euch allen hier ein ruhiges auf die wesentlichen Dinge besinnendes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2016, dass für uns alle neue Herausforderungen stellen und die dazugehörigen Erfüllungen geben wird…
 
euer Joe…

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