Geltung in all ihren Facetten

Heute stelle ich euch einmal meine Überlegungen zu einem Thema vor, welches gerade in unserer heutigen multimedialen Zeit für viele ein Thema ist bzw. sein sollte.
Hier erst einmal eine kleine Erklärung was ich mit den Begriff „Geltung“ meine: Ein übersteigertes Bedürfnis nach Geltung wird als Geltungsdrang, Geltungstrieb oder letztendlich sogar als Geltungssucht bezeichnet. Das Bestreben, von anderen beachtet und anerkannt zu werden und dieses kann in überhöhter Form als „Geltungssucht“ als Überkompensation von Minderwertigkeitsgefühlen angesehen werden. Häufig wird auch von einer „Profilneurose“ gesprochen und bezeichnet Verhaltensweisen von Personen, die ihre Kompetenz aus Minderwertigkeitsgefühlen ständig unter Beweis stellen müssen.
Die Leidtragenden sind all jene, welche sich in sozialen Netzwerken mehr oder weniger austauschen, bzw. auf dem Laufenden halten möchten und eben genau von dieser nach Geltung strebenden Personengruppe von nach Geltung schreienden Meldungen zugepflastert werden.
Es ist heutzutage leider so, das in sozialen Netzwerken leider allzu oft sehr viele sinnlose Meldungen geteilt oder veröffentlicht werden, sodass das finden von einem persönlich wichtigen Meldungen oder interessanten Aussagen zunehmend schwerer bis unmöglich wird.
Viele werden jetzt sagen, warum schmeißt der nicht einfach die Leute aus seinen Freundeskreis heraus die so sind und genau da ist das Problem: Es sind sehr viele und einiges von den besagten Personen ist eben auch wichtig und aussagefähig bzw. interessant.
Ich plädiere hier einfach nur für ein taktvolles Miteinander und auf andere Rücksicht zu nehmen und sich einmal vorher genau zu überlegen was mal teilt bzw. veröffentlicht.
Es ist ja in Ordnung wenn man hin und wieder postet wo man gerade ist und welchen besonderen Ort mal besucht hat, nur dies fortlaufend zu tun ohne Punkt und Komma, das ist doch sehr schnell ermüdend und ist somit auch keine Besonderheit mehr und verliert somit jedwede Bedeutung die ihr eigentlich zustehen würde.
Was ich damit abschließend sagen möchte ist einfach weniger posten aber dann auch wirklich nur die Highlights wo man selber meint, das das Umfeld diese auch wirklich interessieren. Man kann sich auch den Spiegel vorhalten und sich als Außenstehender mal fragen, ob einen der eigene Post wirklich interessiert und ich in der Vergangenheit nicht zuviele davon in dieser Art auf mein Umfeld losgelassen habe.
In diesem Sinne wünsche ich euch ein ruhiges verbleibendes Wochenende…

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1 Antwort

  1. User sagt:

    Dein Beitrag passt ja wie zugeschnitten auf (Sie im Hintergrund)
    Die Internetsucht ist grundsätzlich eine psychische Erkrankung. Wie es der Name bereits verdeutlicht, handelt es sich bei der Internetsucht um ein gestörtes Verhalten – nämlich jenem bei der Benutzung des Internets.
    Wie bei allen anderen Suchterkrankungen und Zwängen hat auch der von der Internetsucht Betroffene das Gefühl, ohne die Verbindung zur Online-Welt nicht existieren zu können. Wie fremdgesteuert öffnet er bereits morgens den virtuellen Raum und verlässt ihn erst abends – teilweise sogar erst nach einigen Tagen.
    Die Internetsucht hindert den Erkrankten daher meist an einer geregelten beruflichen Tätigkeit und einem normalen Sozialleben. In einigen wenigen Fällen kann die Internetsucht jedoch gesundheitliche Schäden mit sich bringen.
    Ursachen für Internetsucht
    Die Internetsucht beginnt meist dort, wo es zur täglichen Arbeit oder zum Freizeitvertreib gehört, sich online nach Informationen umzusehen odr zu spielen. Oft wächst daraus eine gewisse Angewohnheit, ohne die der von der Internetsucht Befallene sich nicht wohlfühlt.
    Damit ist jedoch unmerklich der Eintritt in die Krankheit bewältigt. Bei der Internetsucht handelt es sich somit um ein psychisches Leiden, das solche Personen trifft, die in der Regel ohnehin mental labil sind oder das Übermaß an Informationen nicht anders kanalisieren können.
    Die Internetsucht basiert daher auch nicht auf Vorerkrankungen oder ähnlich gelagerte Fälle im familiären Umfeld. Ebenso wenig ist sie jahreszeitenabhängig. Die Internetsucht kann nur durch den Verkehr im Internet positiv oder negativ beeinflusst werden.
    Weiterhin bilden Online Rollenspiele, sogenannte MMORPG – Massively Multiplayer Online Role-Playing Game, wie World of Warcraft oder Guildwars, eine extrem hohe Suchtgefahr auf ihre Spieler aus. Bei diesen Spielen hat der Spieler immer das Gefühl weiter aufsteigen zu müssen, um besser als die anderen zu sein. Diese Spiele haben zumeist kein klassisches Spielende, sondern bieten fast unendlich viele Möglichkeiten, seinen Spielcharakter weiter zu entwickeln. Ebenfalls kann eine Abhängigkeit hierbei entstehen, da häufig Freunde der Betroffenen mitspielen und diese eine gewisse soziale Bindung nicht abbrechen möchten.

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